Armin Laschet: der pessimistische Grinser

Portrait Peter Pospiech

Aus irgendeinem Grund ist das Klimathema plötzlich ein weltweites Thema geworden.

Armin Laschet

Haben Sie sich schon mal das Gesicht von Armin Laschet angesehen, liebe Leserschaft?

Nach unten gezogene Mundwinkel die auf Pessimismus weisen, ständiges Grinsen, was ihn wahrlich als nicht ernstzunehmenden Gesprächspartner erscheinen lässt. Und das hat er mit seinem Fehltritt (beabsichtigt?) während der Rede des Bundespräsidenten für jeden sichtbar gemacht.

Von Einheimischen des weitreichenden rheinischen Raums treffend als „Aachener Printe“ bezeichnet (Je mehr Honig desto weicher ist die Printe von vorneherein. Genealogisch betrachtet, sind Aachener Printen eine „verarmte Seitenlinie“ aus dem jahrtausendealten Geschlecht der Honigkuchen).

Es gibt kaum einen Fettnapf (durch eine unbedachte, unkluge Äußerung o. Ä. jemandes Unwillen erregen, einen Fauxpas begehen) in das er nicht hineintritt – und das soll ein Bundeskanzlerkandidat sein? Donald Trump lässt grüßen.

Und dann ist da noch die Sache mit der Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen: »Unlogisch« sei ein Geschwindigkeitslimit von 130 auf deutschen Autobahnen – sagt CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet. Der Verkehrssicherheitsrat hält dagegen: »Für uns zählt jedes Menschenleben«. Der Verkehrsforscher Andreas Knie sagte, es sei nicht korrekt, dass E-Fahrzeuge keine CO2-Emissionen verursachten. Mit dem aktuellen Strommix in Deutschland werden bei der Herstellung des Stroms, mit dem die Akkus der Fahrzeuge geladen werden, durchaus erhebliche Emissionen verursacht.

Die Liste seiner unüberlegten und dummen Äußerungen lässt sich beliebig fortsetzen – man kann nur hoffen, dass die deutsche Wählerschaft endlich erwachsen wird und sich nicht „verdummen“ lässt!

Mit anderen Worten: Für einen Bundeskanzler nicht geeignet!